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Marktorientierter und nachhaltiger Biolandbau

Seit den 80er-Jahren beschäftigt sich Hermann Pennwieser mit dem Biolandbau, der Bodenfruchtbarkeit und Nachhaltigkeit. 1988 hat der Scherzlmaier-Hof in Schwand/Innviertel auf Biolandwirtschaft mit Schweinemast und Ackerbau umgestellt.
Der Biobetrieb Pennwieser in Schwand (OÖ) mit Ackerbau und Schweinemast.
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Der Biobetrieb Pennwieser in Schwand (OÖ) mit Ackerbau und Schweinemast.
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Der Biobetrieb Pennwieser in Schwand (OÖ) mit Ackerbau und Schweinemast.
Der Biobetrieb Pennwieser in Schwand (OÖ) mit Ackerbau und Schweinemast.
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Mittlerweile ist der Bodenaufbau sehr weit fortgeschritten und das Ertragsniveau stabil (Getreide 4,5 bis 7,5 t/ha, Körnermais 10 bis 12 t/ ha, Körnerleguminosen 3 bis 5 t/ ha), Tendenz steigend – auch bei Körnermais, der sehr viel organische Substanz in den Boden einbringt, hält Hermann Pennwieser fest. Primäre Ziele seiner Fruchtfolge sind Humusakkumulation, Vermeidung von N-Verlusten und Gewährleistung hoher biologischer Aktivität.

Es hat sich eine vielfältige Unkrautflora eingestellt, die Pennwieser teilweise gezielt als Untersaat nutzt. Durch das Einarbeiten fast der gesamten Strohmenge (außer Schweineeinstreu) und durch die mischende Bodenbearbeitung besteht im Boden eine sehr hohe biologische Aktivität und Regenwurmdichte, was Bodenstruktur, Humushaushalt und Nährstoffdynamik deutlich verbessert.

Im Winter ist der Boden überall bedeckt, ebenso wird innerhalb des Wirtschaftsjahres eine nahtlose Aufeinanderfolge der Kulturpflanzen angestrebt. Für eine eventuelle Unkrautkur (v. a. gegen Ackerdistel) unterbleibt eine Zwischenfrucht, es wird stattdessen mehrmals mit Flügelscharen gegrubbert.

Fütterung in mehreren Phasen

Im Jahr 2000 wurden am Betrieb Pennwieser die bisherigen 170 Schweinemastplätze auf 320 aufgestockt, da Altgebäude, Flüssigfütterung, Güllegruben und Getreidelager vorhanden waren. Einerseits ergibt sich über den höheren Düngeranfall eine positive Rückkoppelung auf die Erträge im Ackerbau und eine optimale Hoftorbilanz, andererseits ist auch die Fixkostendegression erheblich, rechnet Hermann Pennwieser.
Vordergründige Ziele von Hermann Pennwieser am Acker sind Humusakkumulation  Vermeidung von N-Verlusten und Gewährleistung hoher biologischer Aktivität.
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Vordergründige Ziele von Hermann Pennwieser am Acker sind Humusakkumulation, Vermeidung von N-Verlusten und Gewährleistung hoher biologischer Aktivität.
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Vordergründige Ziele von Hermann Pennwieser am Acker sind Humusakkumulation, Vermeidung von N-Verlusten und Gewährleistung hoher biologischer Aktivität.
Vordergründige Ziele von Hermann Pennwieser am Acker sind Humusakkumulation  Vermeidung von N-Verlusten und Gewährleistung hoher biologischer Aktivität.
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Verfüttert werden Gerste, Triticale, Hafer, Ackerbohnen, Erbsen sowie in der Endmast Haferschälkleie und in der Anfangsmast getoastetes Vollfettsoja und Kartoffeleiweiß.

Die Schweine bekommen durch die computergesteuerte Multiphasenfütterung in Summe täglich ein anderes Futter ohne sprunghafte Futterumstellung. Trotz sehr guter Eiweißversorgung in der Anfangsmast werden über 30% Eiweißfuttermittel und 50% der Mineralstoffmischung eingespart.

Hermann Pennwieser sieht sich als Landwirt im Spannungsfeld zwischen Marktmechanismen und Nachhaltigkeitserfordernissen: "Der fruchtbare Bod'Boden' bestmöglich zu bewahren und nicht auf kurzfristigen Gewinn hin orientiert auszubeuten.“

Betriebsspiegel

  • Betriebsform: Ackerbau und Schweinemast
  • Gesamtbetriebsfläche: 44 ha, davon 35 ha Acker, 0,5 ha Grünland, 8,5 ha Wald
  • Klima: 411 m Seehöhe, 850 mm, 7,6 °C Durchschnittstemperatur
  • Boden: Braunerde, sandiger Lehm, Bodenklimazahl: 60
  • Marktfrüchte: Körnermais und Rotklee-Saatgutvermehrung, evtl. Speiseroggen, Großteil Futtergetreide: Gerste, Triticale, Ackerbohnen, Soja
  • Viehbesatz: 300 Schweinemastplätze = 1,2 GVE/ ha, 20 Legehennen
Links zum Thema
  • Bayrischer Biobauer "erfühlt" den Boden
10.05.2013
Autor:Helmut Wutte, Biozentrum Kärnten
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