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Genuss, Freude und Sicherheit mit heimischen Ostereiern

Heimische Ostereier - Veranstaltung am 26.3.2012 in Oberpullendorf © Leitgeb
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Heimische Ostereier - Veranstaltung am 26.3.2012 in Oberpullendorf © Leitgeb
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Heimische Ostereier - Veranstaltung am 26.3.2012 in Oberpullendorf © Leitgeb
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"Ostern ist das höchste Fest der Christen und steht auch für den Frühlingsbeginn. Ostereier sind ein schönes Symbol für einen Neubeginn und für das Leben. Daher bietet sich gerade jetzt vor Ostern eine gute Gelegenheit dafür, die Konsumentinnen und Konsumenten auf die Vorzüge von Eiern aus heimischer Produktion hinzuweisen. Wer beim Kauf von Eiern auf heimische Produkte und die garantiert hohe Qualität Wert legt, sollte in jedem Fall auf das AMA-Gütezeichen bzw. auf das AMA-Biozeichen achten, damit er nicht "Kuckuckseier" kauft", so der Präsident der Burgenländischen Landwirtschaftskammer, Franz Stefan Hautzinger, anlässlich eines Pressegespräches mit anschließendem Ostereiersuchen mit den Kindern des Pfarrkindergartens von Oberpullendorf am 26. März 2012. Foto: - mit den Kindern und Kindergartenpädagoginnen - v.l.n.r.: Stadtpfarrer von Oberpullendorf P. Jan Walentek, Bürgermeister LAbg. Rudolf Geißler, LK-Präsident Ök.-Rat Franz Stefan Hautzinger und der Eierhändler Ök.-Rat Anton Schlögl
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Kennzeichnung gibt Auskunft über Haltung und Herkunft

"In der Osterzeit verzehren die ÖsterreicherInnen ca. 50 Millionen Eier (im ganzen Jahr rund 500 Millionen). Zwei Drittel davon werden über den Lebensmittelhandel verkauft. Der Rest wird auf Bauernmärkten oder von Direktvermarktern ab Hof angeboten. Bereits seit dem Jahr 2004 gibt es die Ei-Kennzeichnung. Dadurch wird dem Konsument die Möglichkeit gegeben, auf den ersten Blick zu erkennen, wie und wo die Legehennen gehalten werden. Die Einzel-Ei-Kennzeichnung, die beim Frischei viel über dessen Herkunft erzählt, ist bei gefärbten Eiern durch die Farbschicht meistens unkenntlich. Die Konsumentinnen und Konsumenten sind daher bei gefärbten Ostereiern auf die Angaben und Auszeichnungen auf der Packung angewiesen. Produkte mit dem AMA-Gütesiegel oder mit dem AMA-Biozeichen sprechen eine klare Sprache. Das AMA-Gütesiegel gründet sich auf "Qualität", "Herkunft" und "Kontrolle". Die Menschen können sich auf diese Zeichen absolut verlassen", garantiert Hautzinger. Foto - v.l.n.r.: Stadtpfarrer P. Jan Walentek, LK-Präsident Franz Stefan Hautzinger, Bürgermeister Rudolf Geißler und Eierhändler Anton Schlögl mit Kindergartenkindern
 
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Kein Eier-Import aus Ländern mit Käfighaltung

Präsident Hautzinger: "Die burgenländischen Geflügelhalter und Eierproduzenten, welche laut statistischer Erhebung 250.000 Legehennen in landwirtschaftlichen Betrieben halten, die rund 70 Millionen Eier legen (in Österreich 5,7 Millionen Legehennen), brauchen sowohl national als auch international keinen Qualitätsvergleich fürchten. Die hohen und kontrollierten Standards bei Haltung, Fütterung und Verarbeitung der Produkte entsprechen allen Anforderungen. In Österreich ist seit 1. Jänner 2009 die Legehennenhaltung im Käfig verboten. In den meisten anderen Ländern der EU ist der verpflichtende Ausstieg aus der Käfighaltung von Legehennen erst seit 1. Jänner 2012 vorgeschrieben. Jedoch halten sich einige EU-Länder nicht an das Verbot, Legehennen in konventionellen Käfigen zu halten, wogegen die österreichischen Bauernvertreter auf das Heftigste protestieren. Eier aus diesen verbotenen Haltungsformen gelangen laut EU-Kommission nicht als Schaleneier in den Handel, werden jedoch in Verarbeitungsprodukten angeboten. Eine definitive Garantie, dass ein Ei nicht aus der verbotenen Käfighaltung stammt, gibt es jedoch auch für das Schalenei nicht, da der Stempel am Ei mit der Anfangsziffer 3 keine Unterscheidung zulässt, ob ein Ei aus den verbotenen herkömmlichen Käfigen stammt oder aus den in der EU weiter zugelassenen sogenannten "ausgestalteten Käfigen". Daher ist in Österreich in der Verarbeitung aber auch in der Gastronomie auf "versteckte" Käfigeier (= Kuckuckseier) aus dem Ausland besonders zu achten. Die EU-Kommission hat, laut eigener Angabe, bereits "Blaue Briefe" an die betroffenen Staaten versendet. Als nächster Schritt sollen Vertragsverletzungsverfahren folgen, wenn diese Mitgliedsstaaten weiter nichts unternehmen. Ausgestaltete Käfige (mit Sandbad, Nest und Sitzstange) bleiben in der EU auch weiterhin erlaubt, dürfen in Österreich jedoch seit 2005 nicht mehr errichtet werden". Foto - ORF-Wetterfrosch Wolfgang Unger beim Interview mit den Kindergartenkindern anlässlich des Ostereiersuchens im Garten
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"Es ist mir ein wirkliches Bedürfnis, unsere Landwirtschaft in ihrer Vielfalt zu unterstützen und abzusichern. Daher soll die Eierproduktion als Einkommensmöglichkeit erhalten bleiben. Unsere fortschrittlichen Legehennenbetriebe haben sich den Herausforderungen in der Produktion und beim Markt gestellt. Ich appelliere daher an die Konsumenten, auch in Zukunft verlässlich zu unseren Bauern zu stehen und - auch im eigenen Interesse - heimische Eier zu kaufen", so Präsident Hautzinger abschließend.
Foto - Nach dem Ostereiersuchen bringen Kindergartenkinder ein Ostertanzstück mit Musikbegleitung dar
 
 
Am Pressegespräch in Oberpullendorf nahm auch der Landwirt und Unternehmer, Ök.-Rat Anton Schlögl, aus Draßmarkt bzw. Stoob-Süd teil. Ob Frischeier, Eiprodukte, Oster- oder Jauseneier: SCHLÖGL-EI punktet bei all seinen Produkten durch erstklassige Qualität. Die nach einer speziellen Methode gekochten und gefärbten Eier brillieren durch deren wachsweichen Dotter und einen besonders feinen Geschmack.
 
Als Bindeglied zwischen den Landwirtschaftsbetrieben und dem Lebensmittelhandel ist SCHLÖGL-EI für viele heimische Landwirtschaftsbetriebe, welche Eier aus den unterschiedlichsten Haltungsformen (vom Bio-Ei bis zu Eiern aus Boden- und Freilandhaltung) produzieren, sicherer Abnehmer und Vermarkter. Damit garantiert das Unternehmen den Familien eine gesicherte Existenz und punktet durch ökologisch nachhaltige Produktion und gentechnikfreie Erzeugung.
Nach dem Pressegespräch luden Präsident Franz Stefan Hautzinger, Ök.-Rat Anton Schlögl, Stadtpfarrer P. Jan Walentek und Bürgermeister LAbg. Rudolf Geißler die Kinder vom Pfarrkindergarten Oberpullendorf zum "Ostereiersuchen" ein.
26.03.2012
Autor:Matthias Leitgeb
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