Die Veranstaltungsflächen in Winklern liegen auf rund 1.000 Meter Seehöhe mitten in einem Grünland- und Forstwirtschaftskerngebiet des Bundeslandes Kärnten. Dort wurde ein reichhaltiges Fachprogramm mit folgenden Stationen angeboten: Technik der Grünlandernte; richtige Saatgutmischungen für meinen Betrieb bzw. Standort; Grünlandbestände richtig führen und verbessern; Technik zur Grünlandnachsaat und -erneuerung; Wirtschaftsdünger bodenschonend, effizient und mit geringen Verlusten ausbringen; Mulchen von Grünstreifen und Weideflächen.
Erntetechnik richtig anwenden
In der Grünlandernte zeigte sich einmal mehr, dass die richtige Einstellung der Geräte (Mähhöhe, Kreiselneigung, Bearbeitungstiefe etc.) und die richtige Handhabung der Technik (Fahrgeschwindigkeit, Drehzahlgeschwindigkeit) sehr wichtige Faktoren bei einer guten Arbeitserledigung sind. Durch die richtige Handhabung der Erntetechnik können die gewünschten Futterqualitäten erreicht werden.
Die Randstreifen, die beim Mähen zurückblieben, sind auf die ungenügende Anpassung der Traktorbreite an die Mähbreite zurückzuführen. Darum ist das 3-m-Frontmähwerk bei größeren Grünlandtraktoren nicht mehr wegzudenken. Die Achsführung bringt beim Kurvenfahren ebenfalls Vorteile, wie es die Vorführung klar zeigen konnte. Der Zetter von SIP zeigte mit dem kleinen Kreiseldurchmesser von 1,30 m und der einfachen Kreiselneigungsverstellung ebenfalls ein sehr sauberes Arbeitsbild.
Kostenkalkulation beachten
Die Erntetechnik mit der Rundballenpresse von Wolagri und dem Ladewagen von SIP zeigte die Technik für die Eigenmechanisierung. Nicht höchste Ernteleistungen, sondern kostengünstige Mechanisierungsmöglichkeiten standen dabei im Mittelpunkt. Mit dem Mittelschwader von Taarup und dem Seitenschwader von SIP wurden zwei Techniken präsentiert, die für die nachfolgende Erntetechnik gut angepasst waren. Der Seitenschwader ohne eigenes Fahrwerk lieferte sogar bei leicht geneigter Fläche in Querfahrt ein gutes Arbeitsbild.
Dr. Bernhard Krautzer, Doz. Dipl.-Ing. Dr. Karl Buchgraber (beide LFZ Raumberg-Gumpenstein) und Ing. Hans Egger von der LK Kärnten referierten über die richtigen Saatgutmischungen beim Feldfutterbau und bei Wechselwiese.
Bestandesführung
Bei der Station "Bestandesführung" zeigte Univ.-Doz. Dr. Erich Pötsch die vielfältige Zusammensetzung der Bestände und erläuterte die unterschiedlichen Nutzungsrichtungen. Die Problembereiche (Gemeine Rispe, Großblättriger Ampfer, Wurzelverunkrautung) wurden ebenso angesprochen wie die richtige Düngung der Bestände.
Die Grünlandnachsaat wurde von der Striegelsaat dominiert. Neben Hatzenbichler, Güttler und APV – alles Hackstriegel mit unterschiedlich starken Zinken und Bearbeitungswalzen – wurden die Schlitzdrillsaat, die Bandfrässaat und der Totalumbruch mit Kreiselgrubber-Säkombination vorgeführt. Am Nachmittag referierten Dr. Andreas Steinwidder und Dipl.-Ing. Walter Starz über verschiedenste Fachbereiche aus dem Bereich des Biolandbaues. Die interessierten Zuhörer bekamen die neuesten Informationen über die Weidehaltung, über Kalbinnenaufzucht und über die Düngeraufbereitung (Rottemist, Kompostierung) zu hören.
Gülleverschlauchung
Den Abschluss bildeten die Wirtschaftsdüngerausbringung zum einen mit einem 10.500-l-Fass der Fa. Vakutec mit Tandemachsen und Boogie-Fahrwerk und zum anderen die Gülleverschlauchung der Fa. Perwolf. Bei der Gülleverschlauchung wurde mit einem 30.000-l-Lkw-Tankwagen zugeführt und von dort aus die Gülle verschlaucht und mit einem 9-m-Schleppschlauchverteiler ausgebracht. Die Kosten pro m2 liegen zwischen EUR 2 und 2,50 für die Ab-Hof-Ausbringung.
Beim Einsatz von Schleppschlauchverteilern ist es besonders wichtig, dass die Gülle gut verdünnt ist, damit es zu keiner Verkrustung der abgelegten Gülle kommt und somit der Verunkrautung vorgebeugt wird.
Erntetechnik richtig anwenden
In der Grünlandernte zeigte sich einmal mehr, dass die richtige Einstellung der Geräte (Mähhöhe, Kreiselneigung, Bearbeitungstiefe etc.) und die richtige Handhabung der Technik (Fahrgeschwindigkeit, Drehzahlgeschwindigkeit) sehr wichtige Faktoren bei einer guten Arbeitserledigung sind. Durch die richtige Handhabung der Erntetechnik können die gewünschten Futterqualitäten erreicht werden.
Die Randstreifen, die beim Mähen zurückblieben, sind auf die ungenügende Anpassung der Traktorbreite an die Mähbreite zurückzuführen. Darum ist das 3-m-Frontmähwerk bei größeren Grünlandtraktoren nicht mehr wegzudenken. Die Achsführung bringt beim Kurvenfahren ebenfalls Vorteile, wie es die Vorführung klar zeigen konnte. Der Zetter von SIP zeigte mit dem kleinen Kreiseldurchmesser von 1,30 m und der einfachen Kreiselneigungsverstellung ebenfalls ein sehr sauberes Arbeitsbild.
Kostenkalkulation beachten
Die Erntetechnik mit der Rundballenpresse von Wolagri und dem Ladewagen von SIP zeigte die Technik für die Eigenmechanisierung. Nicht höchste Ernteleistungen, sondern kostengünstige Mechanisierungsmöglichkeiten standen dabei im Mittelpunkt. Mit dem Mittelschwader von Taarup und dem Seitenschwader von SIP wurden zwei Techniken präsentiert, die für die nachfolgende Erntetechnik gut angepasst waren. Der Seitenschwader ohne eigenes Fahrwerk lieferte sogar bei leicht geneigter Fläche in Querfahrt ein gutes Arbeitsbild.
Dr. Bernhard Krautzer, Doz. Dipl.-Ing. Dr. Karl Buchgraber (beide LFZ Raumberg-Gumpenstein) und Ing. Hans Egger von der LK Kärnten referierten über die richtigen Saatgutmischungen beim Feldfutterbau und bei Wechselwiese.
Bestandesführung
Bei der Station "Bestandesführung" zeigte Univ.-Doz. Dr. Erich Pötsch die vielfältige Zusammensetzung der Bestände und erläuterte die unterschiedlichen Nutzungsrichtungen. Die Problembereiche (Gemeine Rispe, Großblättriger Ampfer, Wurzelverunkrautung) wurden ebenso angesprochen wie die richtige Düngung der Bestände.
Die Grünlandnachsaat wurde von der Striegelsaat dominiert. Neben Hatzenbichler, Güttler und APV – alles Hackstriegel mit unterschiedlich starken Zinken und Bearbeitungswalzen – wurden die Schlitzdrillsaat, die Bandfrässaat und der Totalumbruch mit Kreiselgrubber-Säkombination vorgeführt. Am Nachmittag referierten Dr. Andreas Steinwidder und Dipl.-Ing. Walter Starz über verschiedenste Fachbereiche aus dem Bereich des Biolandbaues. Die interessierten Zuhörer bekamen die neuesten Informationen über die Weidehaltung, über Kalbinnenaufzucht und über die Düngeraufbereitung (Rottemist, Kompostierung) zu hören.
Gülleverschlauchung
Den Abschluss bildeten die Wirtschaftsdüngerausbringung zum einen mit einem 10.500-l-Fass der Fa. Vakutec mit Tandemachsen und Boogie-Fahrwerk und zum anderen die Gülleverschlauchung der Fa. Perwolf. Bei der Gülleverschlauchung wurde mit einem 30.000-l-Lkw-Tankwagen zugeführt und von dort aus die Gülle verschlaucht und mit einem 9-m-Schleppschlauchverteiler ausgebracht. Die Kosten pro m2 liegen zwischen EUR 2 und 2,50 für die Ab-Hof-Ausbringung.
Beim Einsatz von Schleppschlauchverteilern ist es besonders wichtig, dass die Gülle gut verdünnt ist, damit es zu keiner Verkrustung der abgelegten Gülle kommt und somit der Verunkrautung vorgebeugt wird.
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