Altes Deckzentrum für Gruppenhaltung
Alle Tiere am Hof verkaufsfertig zu machen, wäre für ihn bei genügend Acker- und Stallfläche der Idealfall. „Aber einen neuen Stall zu bauen, ist ein schwieriges Projekt. Schon 1999, beim Bau des Stalles für 70 Zuchtsauen, war ein Gutachten notwendig“, begründet Pichl. Für den Umstieg auf Gruppenhaltung hat er deshalb vorhandenen Stallplatz genutzt und das alte, leerstehende Deckzentrum um rund 20.000 Euro auf Gruppenhaltung umgebaut.
Einen Stall mit Kastenständen für zwei Zehnergruppen hat der Züchter ebenfalls für die Gruppenhaltung adaptiert. Ein zweiter Stall gleicher Größe folgt heuer noch. Dazu schneidet Pichl den hinteren Teil der Kastenstände ab und zieht Trennwände ein. Die Sauen können sich dann in der Gruppe frei bewegen, finden aber in den Buchten der ehemaligen Kastenstände Ruhe. „Diese Ruhe brauchen die Tiere auch, die Jungsauen ziehen sich freiwillig in die Stände zurück, um Ruhe zu haben. Sie schlafen sehr viel“, beobachtet Pichl. „Die Zeit wird zeigen, ob sie auch in der Gruppe so viel Ruhe haben werden.“