In den grün markierten Gebieten steht in der steirischen Rindfleischstrategie die Veredelung von Grünland durch Mutterkühe und Ochsen im Vordergrund. In den gelb markierten Maisbaugebieten ist die Stiermast am sinnvollsten. Mutterkühe aus dem Grünland liefern hierfür Einsteller. © lk-stmk |
In einer österreichweiten Strategiegruppe wurde ein Leitbild für die Rindfleischerzeugung formuliert: "Bäuerliche Familienbetriebe erzeugen Qualitätsrindfleisch auf Basis einer grundfutterreichen Fütterung und vermarkten organisiert und partnerschaftlich."
Zwei Gebiete
Grünland soll mit Mutterkühen und Ochsen veredelt werden. Im Ackerbaugebiet soll überwiegend Stiermast stattfinden. Dabei hat die Steiermark mit ihren Silomaiserträgen einen absoluten Produktionsvorteil in Europa und weltweit. Diese Form der Veredelung von Ackerflächen ist wichtig für die Milch- und Mutterkuhbetriebe in den Grünlandregionen, weil Kälber und Einsteller in die Mast gehen. Die Strategie für das Grünland setzt auf Mutterkühe und Ochsen, wobei die Erzeugung optimiert werden muss. Dabei ist ein schlachtreifes Produkt vom Grünland das Ziel. Für beide Gebiete gilt: die Qualität muss stimmen. Denn der mündige Konsument, der Qualitätsrindfleisch kauft, will eine positive "Geschichte" mitkaufen. Wenn das Rindfleischgericht schmeckt und bei den Gästen gut ankommt, dann möchte er sagen können: dieses Rindfleisch kommt vom Bauern XY aus Soundso, er hat eine spezielle Erzeugungsmethode und lässt es soundsoviele Tage reifen.
Einsteller
Neben den schlachtreifen Produkten vom Grünland spielen die Einsteller aus der Mutterkuhhaltung eine wichtige Rolle. Der größte Vorteil ist dabei, dass die Mutterkuhbetriebe sich besonders auf die Erzeugung von mastfähigen Einstellern konzentrieren können. In Österreich sind etwa 50% der Schlachtungen Stiere. Im Jahr 2008 wurden 302.000 von ihnen geschlachtet. Stiere kommen ausschließlich aus intensiven Mastställen und werden auf Basis einer Maissilageration gefüttert. Daher liegt meist Stierfleisch auf den Teller. Das Potenzial der Kalbinnen ist hoch ? immerhin werden pro Jahr in Österreich 92.000 Tiere geschlachtet. Aber die Kalbinnen sind in der Regel nicht gezielt für die Schlachtung vorbereitet und fallen eher als Ausmerzkalbinnen an. Hier gilt es anzusetzen.
Zwei Gebiete
Grünland soll mit Mutterkühen und Ochsen veredelt werden. Im Ackerbaugebiet soll überwiegend Stiermast stattfinden. Dabei hat die Steiermark mit ihren Silomaiserträgen einen absoluten Produktionsvorteil in Europa und weltweit. Diese Form der Veredelung von Ackerflächen ist wichtig für die Milch- und Mutterkuhbetriebe in den Grünlandregionen, weil Kälber und Einsteller in die Mast gehen. Die Strategie für das Grünland setzt auf Mutterkühe und Ochsen, wobei die Erzeugung optimiert werden muss. Dabei ist ein schlachtreifes Produkt vom Grünland das Ziel. Für beide Gebiete gilt: die Qualität muss stimmen. Denn der mündige Konsument, der Qualitätsrindfleisch kauft, will eine positive "Geschichte" mitkaufen. Wenn das Rindfleischgericht schmeckt und bei den Gästen gut ankommt, dann möchte er sagen können: dieses Rindfleisch kommt vom Bauern XY aus Soundso, er hat eine spezielle Erzeugungsmethode und lässt es soundsoviele Tage reifen.
Einsteller
Neben den schlachtreifen Produkten vom Grünland spielen die Einsteller aus der Mutterkuhhaltung eine wichtige Rolle. Der größte Vorteil ist dabei, dass die Mutterkuhbetriebe sich besonders auf die Erzeugung von mastfähigen Einstellern konzentrieren können. In Österreich sind etwa 50% der Schlachtungen Stiere. Im Jahr 2008 wurden 302.000 von ihnen geschlachtet. Stiere kommen ausschließlich aus intensiven Mastställen und werden auf Basis einer Maissilageration gefüttert. Daher liegt meist Stierfleisch auf den Teller. Das Potenzial der Kalbinnen ist hoch ? immerhin werden pro Jahr in Österreich 92.000 Tiere geschlachtet. Aber die Kalbinnen sind in der Regel nicht gezielt für die Schlachtung vorbereitet und fallen eher als Ausmerzkalbinnen an. Hier gilt es anzusetzen.

